Ist Nebel am Zielort ein außergewöhnlicher Umstand?

Fluggastrechte Nebel

Wenn am Zielflughafen Nebel herrscht und alle Luftverkehrsunternehmen nicht fliegen können, geht man von einem „außergewöhnlichen Umstand“ aus. Es gibt aber Fälle, in welchen ein Luftverkehrsunternehmen sich auf einen „außergewöhnlichen Umstand“ beziehen will und zwar dann, wenn es wegen Nebel nicht landen kann, weil seine Ausrüstung minimal ausgestattet ist. In solchen Fällen kann man nicht von einem „außergewöhnlichen Umstand“ sprechen. Sollte also ein gut ausgerüstetes Flugzeug (über den Mindeststandard, obwohl gesetzlich nicht verpflichtet) trotz Nebel landen können und ein schlecht ausgerüstetes Flugzeug nicht landen können, hat der letztere keinen Anspruch auf „außergewöhnliche Umstände“ (so schon Schmid, ZLW 2005, 373, 378; ebenso Sendmeyer, NJW 2011, 808, 811 f.; wohl auch Müller-Rostin, euvr 2013, 1, 13).

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