Erkrankung/ Tod eines Flugpassagiers (laut BGH)

Entschädigung Flugverspätung Erkrankung (oder der Tod)

Es wird darüber diskutiert, ob die Erkrankung (oder der Tod) eines Flugpassagiers, die als Folge eine Zwischenlandung verursacht, ein „außergewöhnlicher Umstand“ ist. Allerdings kann man laut BGH einem „außergewöhnlichen Umstand“ nur die Fälle zuordnen, die aus dem täglichen normalen Ablauf des Luftverkehrsunternehmens hervorstechen (Urt. v. 21.08.2012 -XZR 146/11, Rn. 15 f.; Urt. v. 21.08.2012 -X ZR 138/11, RRa 2012, 288, Rn. 10 und 13). Somit wird z.B. die Erkrankung oder sogar der Tod eines Flugpassagiers nicht als ein „außergewöhnlicher Umstand“ angesehen. Die Begründung liegt darin, dass es im Alltag eines Luftfahrtunternehmens nicht selten passiert und dass die Flugbesatzung für solche Fälle ausgebildet ist.

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