Erkrankung/ Tod eines Flugpassagiers (laut EuGH)

Fluggastrechte Erkrankung/ Tod eines Flugpassagiers

Laut EuGH ist ein Fall immer ein „außergewöhnlicher Umstand“ wenn es auf ein Vorkommnis zurückgeht, das nicht Teil der normalen Ausübung der Tätigkeit des betroffenen Luftfahrtunternehmens und aufgrund seiner Natur oder Ursache vom Luftfahrtunternehmen tatsächlich nicht zu beherrschen ist (EuGH, Urt. v. 22.12.2008, Rs. C-549/07 - Wallentin-Hermann./. Alitalia, Rn. 23, RRa 2009, 35 = NJW 2009, 347; Urteil vom 19. November 2009 C-402/07, NJW 2010, 43 = RRa 2009, 282 Sturgeon u.a./Condor; Urt. v. 31.01.2013, Rs. C-12/11 -McDonagh./. Ryanair, RRa 2013, 81 = NJW2013, 921; BGH, Urt. v. 24.09.2013 -XZR 160/12, Rn. 10).
Deswegen ist die Erkrankung (oder der Tod) eines Flugpassagiers, die zu einer Zwischenlandung führt, ein „außergewöhnlicher Umstand“ (AG Wedding, Urt. v. 28.10.2010-2 C 115/10; AG Frankfurt, Urt. v. 01.03.2011-31 C 2177/10; Woitke- witsch, MDR 2012, 193, 194; Bosch/Lorz, NVZ2013, 105, 107; a.A. AG Rüsselsheim, Urt. v. 11.02.2011 - 3 C 2021/10-36). Sollte es zu einem Tod während des vorherigen Fluges kommen, wird es auch als ein „außergewöhnlicher Umstand“ angesehen (AG Frankfurt, Urt. v. 01.03.2011).

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