Nichtbeförderung betrunkener Passagiere

Flugentschädigung bei Boarding verweigert

Luftverkehrsunternehmen kann betrunkenen Flugpassagieren die Beförderung verweigern. Offensichtlich alkoholisierten Passagieren dürfen Fluggesellschaften das Einsteigen in das Flugzeug untersagen. Dies geht aus einer Entscheidung des AG Rostock hervor. Dem Passagier steht - soweit er das Verhalten selbst veranlasst hat - auch keine Entschädigung nach der EU-Fluggastrechteverordnung 261/2004 zu.
Das Amtsgericht Rostock wies die Klage der Flugpassagiere ab (Urt. v. 09.04.2009- 48 C 292/09). Die Nichtbeförderung sei sachlich gerechtfertigt gewesen, führte das Gericht aus. Die Passagiere hätten ihre Nichtbeförderung durch unangemessenes Verhalten selbst veranlasst.

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