Nichtbeförderung wehen möglichen Streiks

Entschädigung Nichtbeförderung möglicher Streik

Wird ein Flugpassagier nicht befördert, da das Luftverkehrsunternehmen einen Streik befürchtet, so steht ihm ein Anspruch auf Ausgleichszahlung gemäß der Fluggastrechteverordnung zu. Auf einen „außergewöhnlichen Umstand“ kann sich das Luftfahrtunternehmen dabei nicht berufen, da der bloße Verdacht eines Streiks dafür nicht genügt. Dies geht aus einer Entscheidung des AG Hamburg hervor (Urt. v. 04.10.2013 - 20a C 206/12 -). Das AG Hamburg entschied zu Gunsten des Flugpassagiers. Dem Flugpassagier steht ein Anspruch auf Ausgleichszahlung gemäß Art. 4 und Art. 7 Abs. 1 c) der Fluggastrechteverordnung (FluggastVO), da er von der Fluggesellschaft wegen eines befürchteten Streiks zum Zielflughafen nicht befördert wurde.

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