Vogelschlag = „außergewöhnlicher Umstand“?

Entschädigung Vogelschlag

Sollte ein Flugzeug durch einen Vogelschlag beschädigt werden, wird es laut BGH von einem „außergewöhnlichen Umstand“ gesprochen (Urt. v. 24.09.2013-XZR 129/12, BeckRS 2013, 19627 und XZR 160/12, BeckRS 19863). Die Begründung: der Vogelschlag ist ein Ereignis, das nicht vorhersehbar ist und somit nicht in die Beherrschbarkeit eines Luftfahrtunternehmens fällt. Gleichzeitig wurde angemerkt, dass „dass Beschädigungen an Flugzeugen durch Vogelschlag gelegentlich vorkommen“ (Urt. v. 24.09.2013-XZR 160/12, Rn. 16, BeckRS 2013, 19683). Deswegen ist es umstritten, ob der Vogelschlag auch dann zum „außergewöhnlichen Umstand“ wird, wenn die Flugroute über ein bekanntes Vogelbrutgebiet läuft.

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