LOSE GEGENSTÄNDE AUF DEM FLUGHAFENGELÄNDE

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Submitted by Anonymous (nicht überprüft) on Do, 02/02/2017 - 15:36, last updated on Do, 02/02/2017 - 15:36

Nachtflugverbot = immer „außergewöhnlicher Umstand“

Nachtflugverbot = immer „außergewöhnlicher Umstand“

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Schadensersatz Flugverspätung

Das AG Rüsselheim geht bei einem Nachtflugverbot immer von einem „außergewöhnlichen Umstand“ aus. Die Begründung: wenn allein deswegen der kritische Zeitraum von drei Stunden überschritten oder das Flugzeug zu einem anderem Flughafen ohne Nachtflugbeschränkungen umgeleitet wird (Urt. v. 23.10.2013 - 3C 729/13-36).

Nachtflugverbot ≠ „außergewöhnlicher Umstand“ bei verweigerter Landegenehmigung

Nachtflugverbot ≠ „außergewöhnlicher Umstand“ bei verweigerter Landegenehmigung

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Fluggastrechte

Sollte ein Flugzeug den Luftraum über dem Zielflughafen mit einer Verspätung von mehr als drei Stunden erreichen, aber keine Landegenehmigung wegen dem Nachtflugverbot bekommen, geht das Gericht davon aus, dass der unbekannte Grund für Verspätung allein im verspäteten Start liegt. Da ein Nachtflugverbot keine überraschende Begebenheit ist, geht man in diesem Fall von keinem „außergewöhnlichen Umstand“ aus.

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